Ein Wächterkontrollsystem beantwortet drei Fragen – und zwar so, dass die Antwort auch Wochen später noch belastbar ist: War jemand da? Wann war er da? Und lässt sich das jemandem zeigen, der nicht dabei war?
Dafür werden am Objekt feste Kontrollpunkte bestimmt – Nordtor, Heizungskeller, Notausgang 3 –, die der Sicherheitsmitarbeiter im Dienst erfasst. Daraus entsteht die Erledigung eines Rundgangs: welcher Punkt, um welche Uhrzeit, von wem. Aus den Rundgängen eines Monats entsteht der Nachweis für Ihren Auftraggeber.
Die Bezeichnungen variieren. Neben Wächterkontrollsystem ist die Kurzform WKS gebräuchlich; läuft die Auswertung im Browser, spricht man von einem OWKS – einem Online-Wächterkontrollsystem. Gemeint ist überall dasselbe; die Unterschiede liegen nicht im Namen, sondern in der Technik.
Und was ein solches System nicht ist: eine Überwachung Ihres Personals. Es erfasst Punkte, keine Wege. Zwischen zwei Kontrollpunkten entsteht kein Standortdatensatz – technisch bedingt und für die Abstimmung mit dem Betriebsrat der entscheidende Punkt.