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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gültig für die Überlassung der Software WKSGuard zur Nutzung über das Internet. WKSGuard richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

Hinweis an den Betreiber: Dieser Text ist ein sachlich vollständiger Entwurf und ersetzt keine Rechtsberatung. Vor der Veröffentlichung sollte er anwaltlich geprüft werden – insbesondere die Haftungsbegrenzung (§ 9), die Verfügbarkeitszusage (§ 6) und die Regelung zur Auftragsverarbeitung (§ 7). Diesen Kasten danach entfernen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen S.U.K. Sicherheit GmbH (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden über die Nutzung der Software WKSGuard.

(2) Der Vertrag richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Eine Nutzung durch Verbraucher ist ausgeschlossen.

(3) Abweichenden Bedingungen des Kunden wird widersprochen. Sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter überlässt dem Kunden die Software WKSGuard für die Dauer des Vertrages zur Nutzung über das Internet und stellt Speicherplatz für die dabei entstehenden Daten bereit. Es handelt sich um einen Mietvertrag über die Nutzung von Software (§§ 535 ff. BGB).

(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus der bei Vertragsschluss gültigen Leistungsbeschreibung sowie den gebuchten Modulen. Der Grundumfang und die zubuchbaren Module sind unter wksguard.de/preise/ beschrieben.

(3) Eine Übertragung der Software auf Datenträger oder zur Installation auf Systemen des Kunden schuldet der Anbieter nicht. Die mobilen Anwendungen für Android und iOS sind Bestandteil der Leistung.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

Die Darstellung auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Annahme eines vom Anbieter unterbreiteten Angebots oder durch Freischaltung des Zugangs nach Bestellung des Kunden zustande.

§ 4 Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Software für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen.

(2) Der Kunde darf die Software nicht Dritten zur Nutzung überlassen, insbesondere nicht vermieten oder unterlizenzieren. Die Nutzung durch eigene Mitarbeiter des Kunden ist keine Überlassung an Dritte.

(3) Bearbeitung, Dekompilierung und Vervielfältigung der Software sind nur im gesetzlich zwingend zulässigen Umfang gestattet.

§ 5 Preise, Abrechnung und Zahlung

(1) Die Vergütung setzt sich aus dem Grundpaket und den gebuchten Modulen zusammen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Module werden taggenau für den Zeitraum abgerechnet, in dem sie aktiv waren. Bei nutzerabhängig abgerechneten Modulen ist die Zahl der im Abrechnungszeitraum aktiven Zugänge maßgeblich.

(3) Die Abrechnung erfolgt monatlich nachträglich. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig.

(4) Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Abrechnungsmonats ändern. Der Kunde kann in diesem Fall bis zum Wirksamwerden zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.

§ 6 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt zum Internet.

(2) Nicht als Ausfall gelten Zeiten geplanter Wartung, die nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten liegt und rechtzeitig angekündigt wird, sowie Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat.

(3) Die mobilen Anwendungen arbeiten ohne bestehende Netzverbindung weiter und übertragen die erfassten Vorgänge nach, sobald wieder eine Verbindung besteht. Ein Ausfall der Serververbindung führt damit nicht zum Verlust der im Feld erfassten Daten.

§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Dieser geht diesen Bedingungen vor.

(2) Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die vom Kunden eingestellten Daten ist der Kunde.

(3) Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Servern innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

§ 8 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde hält Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Er benennt die Personen, die Zugang erhalten.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass der Einsatz der Software in seinem Betrieb arbeits- und datenschutzrechtlich zulässig ist. Dazu gehört insbesondere die Beteiligung eines vorhandenen Betriebsrats, soweit sie gesetzlich vorgesehen ist.

(3) Der Kunde stellt keine Inhalte ein, die gegen Rechtsvorschriften oder Rechte Dritter verstoßen.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die Vergütung, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlt hat.

(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 BGB wird ausgeschlossen.

(4) Der Kunde bleibt für die Sicherung seiner Daten verantwortlich, soweit ihm dies zumutbar ist.

§ 10 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Er kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Eine Mindestlaufzeit besteht nicht.

(2) Einzelne Module kann der Kunde jederzeit zum Monatsende abbestellen.

(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(4) Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 11 Daten nach Vertragsende

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden seine Daten nach Vertragsende auf Verlangen in einem gängigen, maschinenlesbaren Format zur Verfügung. Das Verlangen ist innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zu stellen.

(2) Nach Ablauf dieser Frist löscht der Anbieter die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand ist Kassel, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: 7.10.2026

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